Museumsgründung

Eröffnung

Das Landesmuseum für Tourismus wurde am 15. März 2003 eröffnet. Der Name Touriseum bringt die Symbiose zwischen Tourismus und Museum zum Ausdruck.

Die Idee, den Tourismus museal zu präsentieren, entstand bereits Ende der Achtziger Jahre. Zu diesem Zeitpunkt stand der Südtiroler Tourismus an einer Zeitenwende, am Ende einer dramatischen Aufbauphase. Die Zeit war nun reif für die museale Aufarbeitung des Tourismus, der die alpine Region so nachhaltig geprägt hatte. Da Schloss Trauttmansdorff im Zuge der Autonomieverhandlungen im Jahre 1977 an die Provinz Bozen übergegangen war, stand ein ideales Objekt zur Unterbringung des neuen Museums zur Verfügung. War doch Kaiserin Elisabeth zwei Mal prominenter Gast in diesem Schloss, ein nicht unerheblicher Faktor für das Aufblühen des Tourismus in Tirol. 1998 beschloß die Südtiroler Landesregierung die Sanierung von Schloß Trauttmansdorff und den Umbau des Gebäudes in ein Museum. 1999 begann der komplexe Umbau mit zahlreichen Restaurierungsarbeiten, die 2003 mit der Eröffnung des Museums abgeschlossen wurden.

Das Touriseum war während der Aufbauphase Teil des Südtiroler Landesmuseums für Kultur- und Landesgeschichte Schloß Tirol. Seit 1.1.2004 gehört das Museum zur Körperschaft Südtiroler Landesmuseen, die am 1. Jänner 2010 vom neu gegründete Betrieb "Landesmuseen" abgelöst wurde.