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Der Kellner oder - in der Fachsprache von heute ausgedrückt - die Servierfachkraft bestimmt 2010 und 2011 das Geschehen im Touriseum. |
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Neben Fragen zu Gestalt und Wandel der Aufgaben des „Kellners“, zu Aussehen und Ausstattung und Gegenständen, werden auch die medialen Diskurse, wie sie in Literatur und Film das Bild des Kellners mitgeformt haben, interpretiert. Die unterschiedlichen Ausformungen und Entwicklungen des Berufsbildes in verschiedenen europäischen Ländern, in einzelnen Metropolen, in der Stadt und auf dem Land sind ebenso Thema der Tagung wie die geschlechtsspezifische Positionierung des Berufs in den jeweiligen Gesellschaften.
Perspektivisch geht es bei der Tagung auch um zukünftige Entwicklungen und Potenziale des Berufes: Vielfältige Spezialisierungen im Berufsfeld ergeben neue Abstufungen; einzelne Aufgaben mögen sich in andere Berufe, wie etwa die der Animateure verlagert haben. Nicht nur das Berufsbild des Servicepersonals unterliegt der Veränderung, auch die Gäste und ihre Ansprüche sind kaum noch auf einen Nenner zu bringen.
Die Tagung „Darf es sonst noch was sein?“ gehört zum Projekt „Yes we serve“, das vom Touriseum gemeinsam mit der Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe „Emma Hellenstainer“, Brixen, und der Landesberufsschule für das Gastgewerbe „Savoy“, Meran, gemeinsam getragen wird.
Tagungssprachen: Tagungssprachen sind deutsch und italienisch. Die Vorträge werden simultan übersetzt.
Wissenschaftliche Leitung: Konrad Köstlin und Andrea Leonardi Organisatorische Leitung: Paul Rösch
Aus organisatorischen Gründen werden die Tagungsteilnehmer um Voranmeldung gebeten. Anmeldungen werden ab sofort telefonisch (+39 0473 270 172) oder via E-Mail (info@touriseum.it) bis zum 21. Mai 2010 im Touriseum entgegengenommen, die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.
Informationen zum Tagungsprogramm und zu den Referenten gibt's im Anhang.
(Autor: ohn) |